Zum 29. Mal hat die
Nachtwallfahrt der Jugend stattgefunden, da wurde es doch Zeit, dass sie zum
ersten Mal nach Bochum führte. Jugendliche und Junge Erwachsene von Lichtblick haben mit Unterstützung von weiteren
Ehrenamtlichen und Hauptberuflichen aus der ganzen Stadt sowie aus dem
Bischöflichen Jugendamt diese Nachtwallfahrt vorbereitet.
Seit Anfang des Jahres haben
Arbeitsgruppen getagt, um zu planen, vorzubereiten, zu organisieren, Ideen zu
entwickeln und diese umzusetzen. Am 8. Oktober war es dann endlich soweit.
An sieben Orten in Bochum
und Hattingen sind die Jugendlichen gestartet. Darunter waren die
Uni, die Sternwarte, das Hospiz, Opel und die Henrichshütte. Pünktlich zum
Auftaktimpuls öffnete der Himmel seine Schleusen und es hagelte und stürmte.
Das hielt den größten Teil der Leute aber nicht davon ab, sich zu Fuß auf den
Weg zu machen. (Und welch ein Glück, Regen gab es am ganzen Abend nicht mehr!)
Auf dem Fußweg waren zwei Lichtzeichen angebracht, die dazu einluden, sich mit
den Impulsen im Begleitheft zu beschäftigen. Dieses Angebot wurde gerne
angenommen.
Gegen 21 Uhr waren alle
Gruppen in Weitmar angekommen, der Platz an der Kirche füllte sich. Die warme
Suppe war begehrt, dann war Zeit zum Quatschen, zum Wärmen am Feuer, zum
Gestalten von Kerzen, zum Schreiben von Postkarten, zum Gespräch mit
Seelsorgern, zum Formulieren von Fürbitten, zum Besuch in der Krypta. Und
schließlich begann um 22 Uhr die Jugendmesse. Rund 700 Jugendliche und Junge
Erwachsene füllten die Kirche, sangen und beteten. „Ihr seid das Licht der
Welt“ war der zentrale Gedanke bei der gemeinsamen Feier. Besonders bestaunt
wurden die Banner, die passend zum Evangelium entrollt wurden, und die
Lichteffekte während des Gottesdienstes.
Kurz nach Mitternacht war
die Nachtwallfahrt schon wieder Geschichte. Mit Bussen und Autos ging es zurück
in die Städte und Kreise des Bistums. Zu wünschen ist, dass der Auftrag, Licht
zu sein, nicht in Vergessenheit gerät!
Ein großes Dankeschön an alle Helferinnen und Helfer!